Freitag, 31. Juli 2009Informationen der Seenotretter
Laboe – Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger lädt für Montag, 3. August, 19.30 Uhr, zu einem Vortrag in der Lesehalle in Laboe ein. Unter der Überschrift „Wir sind keine Helden – wir sind Profis!“ berichtet der ehrenamtliche Referent Rolf Wannags über die Arbeit der Seenotretter. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an Bord des Seenotkreuzers „Berlin“ am Liegeplatz im Hafen mit der Crew ins Gespräch zu kommen. jac
Donnerstag, 30. Juli 2009
Aufbruchstimmung soll VfR Laboe ... Geschrieben von C. Saager
in Gemeinde, Personen, Sport und Erholung um
08:08
Aufbruchstimmung soll VfR Laboe beflügelnFußball-Kreisliga Kiel: Ostuferteams setzen auf die Jugend – HSV II will einstelligen Platz Kiel - In der Vorstellung der drei am Kieler Ostufer beheimateten Fußball-Kreisliga Kiel Teams, VfR Laboe, Heikendorfer SV II und Aufsteiger TSV Klausdorf II gab es vor dem Saisonstart am 15./16.August durchweg gleichlautende Gemeinsamkeiten in der Zielsetzung. Alle drei setzten auf die Jugend und man will mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Der einhellige Wunsch: am Ende sollte dann dabei ein gesicherter einstelliger Tabellenstand herausspringen, um so letztlich die Saison in Ruhe und stressfrei beenden zu können. VfR Laboe „Hut ab vor der Leistung zum Ende der letzten Serie,“ lobte Trainer Timo Liepolt noch einmal seine „Jungen Wilden“, die das fast Unmögliche wahr gemacht haben und mit einer Energieleistung sich den Klassenerhalt redlich verdient hatten. Doch eine derartige Zittersaison möchte man beim VfR Laboe nicht noch einmal erleben. Zwei Plätze vor den beiden Regelabstiegsrängen zerrte bis zur Beendigung der höheren Spielklassen doch recht lange an den Nerven aller Beteiligten. Zur neuen Saison stehen dem VfR-Trainer statt vierzehn Akteure nun mehr dreiundzwanzig Spieler zur Verfügung. „Jetzt haben wir durch den größeren Kader endlich die Möglichkeit nach Leistung die Mannschaft aufzustellen,“ freut sich Liepolt, der einen einstelligen Tabellenplatz erwartet, schon auf den Saisonstart mit seinem Team, dass mit sichtbar verbesserten Niveau in der Vorbereitung eine Aufbruchstimmung erkennen ließ. Trainer: Timo Liepolt (im 2. Jahr). Co-Trainer: Mathias Petersen, Kay Kühl. Betreuer: Michael Lobeck. Liga-Manager: Kurt Krüger. Abgänge: Tuncay Sükür (Inter Türkspor). Kader – Tor: Danny Kühl, Krister Horstmann (eigene 2. Mannschaft). Abwehr: Heiko Triebel, Andreas von der Sand, Lars Tappendorf (alle eigene 2. Mannschaft), Kay Tappendorf, Christopher Schulz, Marcus Hegewald. Mittelfeld: Sascha Mordhorst, Fynn Phillippkowski (beide eigene 2. Mannschaft), Malte Zupke, Mathias Monzer, Marcel Ockert (Hansa Rostock), Kevin O` Neal, Houtan Heidari, Jan Renner, Jan Poida, Markus Weichler (TSV Flintbek), Florian Cramer von Klausbruch (eigene A-Jugend), Moritz Teigner. Angriff: Mathias Petersen, Ralf Tölle (beide eigene 2. Mannschaft), Daniel Kahl, Steven Kühl, Turgay Boukoto (NDTSV Holsatia). Favoriten: Wiker SV, Suchsdorfer SV.
Heikendorfer SV II „Vierzig Punkte geholt und Rang zehn erreicht, dass gilt es in der neuen Spielserie mit einem einstelligen Tabellenplatz zu verbessern,“ ist die klare Zielsetzung die man sich beim HSV II auf die Fahne geschrieben hat. Trainer Helge Schöpke, der in einer Doppelfunktion auch als Liga-Manager tätig ist weis um die schwere der anstehenden Aufgabe die fast nur mit Ligaunterstützung zu bewerkstelligen ist. Trotzdem zeigt Schöpke Zuversicht, denn die vier Leistungsträger wurden durch A-Jugendspieler, die mit ihrem schon gezeigten Spielverständnis als eine Bereicherung im Mannschaftsgefüge zu sehen sind und eine Perspektive in Richtung eigene Liga haben, ersetzt. Trainer: Helge Schöpke (2. Jahr). Betreuer: Uwe Bünz, Maximilian Hermsen. Abgänge: Nils Faber (Suchsdorfer SV), Marco Schnoor (TSV Altenholz), Axel Steffen (eigene 4. Mannschaft), Carsten Steffen (pausiert). Kader – Tor: Lars Faber, Sebastian Schliewe. Abwehr: Björn Sydow, Axel Christoph, Thomas Belsch, Lars Degenhard, Andreas Adomeit, Jens-Christian Otto (beide eigene A-Jugend). Mittelfeld: Marc Schnoor, Jannis Kummer, Niklas Haß, Jonas Festersen (alle eigene A-Jugend), Gerrit Wilke, Patrik Johannsen, Lars Behnke, Fyn Bremert. Angriff: Maik Obels, Kai Rautenberg, Alexander Rex (eigene A-Jugend). Favoriten: Suchsdorfer SV, TSV Flintbek.
TSV Klausdorf II „In der Saison 2007/08 abgestiegen und dann in der darauffolgenden Spielzeit wieder als Aufsteiger in die Kreisliga Kiel zurück gekehrt und das mit einer komplett umgekrempelten Mannschaft ist schon aller Ehren Wert,“ voller Lobes und in der Anerkennung der vollbrachten Leistung seines Vorgängers Spielertrainer Raffael Piechnio wie Nachfolger Thorsten Feierabend, vom SV Probsteierhagen gekommen, um die Schwere des Erbes welches er anzutreten hat. Da der Aufstieg mit Hilfe einiger Liga-Spieler realisiert wurde, signalisierte der Verein sofort Fortsetzung im Zusammenspiel mit der ersten Mannschaft und den „Youngstern“ der „Zweiten“. Da der zweite Klausdorfer Anzug kaum über Spieler mit höherklassiger Erfahrung verfügt, ist der Klassenverbleib vorrangig. lüp Trainer: Thorsten Feierabend (im 1.Jahr). Co-Trainer: Bastian Möller. Obmann: Rainer Schröder. Abgänge: Raffael Piechnio (eigene 1. Mannschaft), Maurice Allert, Dustin Biewald (beide Ziel unbekannt). Kader – Tor: Steffen Schurig, Erik Vetter. Abwehr: Dennis Becker, Dennis Rammig, Finn-Ole Juers, Jan Langmaack (eigene A- Jugend). Mittelfeld: Tobias Lehmberger (eigene A-Jugend/reaktiviert), Torben Erichsen (Dobersdorfer SV), Roland Schneider (TSV Selent), Bo-Lennart Andresen (SV Probsteierhagen), Torben Rammig, Jens Eichin, René Tausche. Angriff: Thorsten Mansson, Jan-Eric Arendt, Hasher Ali, Arne Petersen. Favoriten: Wiker SV, MTV Dänischenhagen, SC Fortuna Wellsee. Mittwoch, 29. Juli 2009
Turbulentes Vergnügen mit den ... Geschrieben von C. Saager
in Gemeinde, Kultur, Personen, Tourismus um
08:11
Turbulentes Vergnügen mit den LachmöwenAlfred Badsteen (Jan Steffen) kann nicht mehr. Er steht der Malerin Britta (Kathrin Bargheer) Modell für einen Männer-Akt, doch lange lässt sich das vor der Familie nicht mehr verheimlichen. Beide haben ihre liebe Not mit dem Versteckspiel, doch als das Bild schließlich einen Preis gewinnt, sieht die Sache ganz anders aus. In dem neuen Stück „Denk di doch wat anners ut“ der Laboer Lachmöwen geht es wie gewohnt turbulent zu.
Zu sehen ist die Vorstellung am Freitag, 31. August, 20 Uhr, und am Sonntag, 2. August, 16 Uhr. Zur Nachmittagsvorstellung gibt es auch Kaffee und Kuchen. Karten für die rasante Boulevard-Komödie gibt es unter Tel. 04343/4946440 oder an der Abendkasse. Weitere Spieltermine auch unter www.lachmoewen.de. Text und Foto Schmidt Mittwoch, 29. Juli 2009
Die Seenotretter beeindruckten Gäste Geschrieben von C. Saager
in Maritimes, Personen, Sport und Erholung, Tourismus um
08:02
Die Seenotretter beeindruckten GästeIn den Häfen Laboe und Lippe war die Ausrüstung zu bestaunen Laboe/Behrensdorf– Der letzte Sonntag im Juli ist traditionell für die Seenotretter reserviert. In 30 Häfen zwischen Borkum und Kühlungsborn öffnen die Frauen und Männer der Deutschen Gesellschaft für Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) die Decks ihrer seetüchtigen Arbeitsgeräte – natürlich auch in Laboe und Hohwacht. Etwa 4000 Besucher informierten sich in Laboe über die Arbeit der Rettungsorganisation und verfolgten Demonstrationen wie das Bergen eines Verletzten auf hoher See. Mit einem Marinehubschrauber und dem in dem Ostseebad stationierten Seenotrettungskreuzer „Berlin“ wurde demonstriert, wie eine Person (in diesem Fall „nur“ eine Puppe) von Bord eines Schiffes mit einem langen Seil in den Helikopter gezogen wird. „In Laboe haben wir eine Station mit den meisten Einsätzen“, erklärte Jan Kruse, Vormann des ebenfalls in Laboe stationierten kleinen Bruders der Berlin, des Seenotrettungsbootes „Bottsand“. Grund dafür: das hohe Sportbootaufkommen und der starke Schiffsverkehr. „Wir haben hier eine der meist befahrenen Seestraßen der Welt“, so Kruse.
Ebenfalls viele Besucher waren der Einladung in den Hafen Lippe (zwischen Behrensdorf und Hohwacht) gefolgt. Dort stellte das Team sein Seenotrettungsboot „Helmut Manthey“ vor. Ausflüge mit dem High-Tech-Boot Im Angebot waren kleinere Spritztouren mit dem High-Tech-Boot. Doch nicht nur über gute Resonanz konnten sich die Helfer in der Not freuen, sondern auch über eine anvisierte Privatspende von 600 Euro. Zusammengekommen war diese Summe beim 30. Geburtstag von Stefanie Treczokat aus Behrensdorf, die sich Spenden statt Blumen und Geschenke gewünscht hatte.
Die seit 1973 im Hafen Lippe existierende Station hat den Vorteil, dass sie von Hafenmeister Manfred Lau geleitet wird, der in der Regel immer vor Ort ist. „Wenn ein entsprechender Funkspruch oder ein Anruf kommt, gelingt es mir meist sehr schnell, wenigstens zwei weitere Mitstreiter loszueisen – alle machen das ja ehrenamtlich neben ihrem Beruf – damit wir rausfahren können. Länger als 15 Minuten hat das bislang nie gedauert“, sagt Manfred Lau und ist froh, dass er noch nie eine Situation erlebt hat, bei der die Hilfe zu spät gekommen ist. Zu zwischen 15 und 25 Einsätzen fahren die Seenotretter in der Hauptsaison vom Hafen Lippe aus auf die Ostsee. nsc/ago Montag, 27. Juli 2009
"Dem Juwel fehlt zurzeit der ... Geschrieben von C. Saager
in Gemeinde, Personen, Politik, Tourismus um
09:52
"Dem Juwel fehlt zurzeit der Glanz"Zum Artikel „Kioske an der Laboer Promenade“, Ostholsteiner Zeitung vom 21. Juli In kaum einen Ihrer Artikel versäumt unsere Bürgermeisterin von unserem schönen Laboe zu schwärmen. Recht hat sie. Leider ist dieses Juwel, wie alle die Presseberichte der letzten Zeit deutlich zeigen, in einem ziemlich ramponiertem Zustand. Die Promenade, die, wie ein Landschaftsarchitekt schon früher einmal in einer Sitzung des Bauausschusses sagte, ein Logenplatz an der Kieler Förde sein könnte, präsentiert sich, von einigen durchaus erwähnenswerten Ausnahmen abgesehen, mit ihren Andenken-, Pommes- und Bratwurstbuden nicht gerade als ein touristisches Highlight. Für das Stück zwischen Schwimmhalle und Ehrenmal ist es schon fast eine Gnade, dass es abends so unbeleuchtet ist. Und nun kommt auch noch der Werkausschuss zu dem großartigem Schluss, die „Büdchen“ und Kioske in ihrer Form und Größe zu erhalten. Keinen Pfennig auf der Naht, aber hier erlaubt sich der Ausschuss die Übernahme der Kosten durch den Pächter für den Umbau einschließlich angemessener Toiletten in den Wind zu schlagen – nur weil er für seinen Kapitaleinsatz ein paar Zugeständnisse haben möchte. Unglaublich. Kleinkarierter und ignoranter kann man doch gar nicht denken. Der Hinweis auf ein ausreichendes gastronomisches Angebot scheint mir fadenscheinig und auch falsch zu sein. Ein gutes Beispiel ist doch das Buena Vista. Kaum ist die Außenfläche vergrößert, ist sie von den Gästen auch schon angenommen worden und das in einem ebenfalls gastronomisch sehr gut versorgtem Umfeld. Warum geht hier etwas, was dort nicht geht? Allerdings – wenn die Damen und Herren des Ausschusses sich vorgenommen haben, unseren Gästen aus den neuen Bundesländern mit der „Büdchen“- und Kioskszene ein Stück der untergegangenen DDR in Erinnerung zu rufen, dann haben sie ins Schwarze getroffen. Noch einmal. Wir haben mit Laboe ein echtes Juwel. Gebt ihm endlich den Glanz, den es verdient hat! Da es an finanziellen Mitteln fehlt, sprecht und ermuntert private Investoren und würgt sie nicht schon im Ansatz ab! Das seid ihr diesem Juwel schuldig. Klaus Zühlsdorff, 24235 Laboe |
KalenderSucheKategorienBlog abonnierenVerwaltung des Blogs |
