Freitag, 24. Juli 2009Ziel: Mit Suppe zur SchulkücheKochklub greift dem Projekt unter die Arme Laboe – Der Laboer Kochklub will sich mit 5 000 Euro an der Finanzierung der neuen Schulküche beteiligen. Eine Aktion, um diesem Ziel näher zu kommen, starten die Hobby-Köche, die seit 20 Jahren in der Gemeinde zu Hause sind, im Rahmen des Tages der Seenotretter am Sonntag, 26. Juli, ab 11 Uhr, im Laboer Hafen. Dort werden Rolf Aulitzky und seine Männer Erbsen- und Fischsuppe anbieten. Die Köche hoffen auf viele hungrige Gäste, damit möglichst viel in den Spartopf für die neue Schulküche wandert. Wie berichtet, soll ein Klassenraum im alten Schulgebäude der Grundschule zur Schulküche umgebaut werden. Dort hatte man sich mit den Umbauplänen befasst und eine Kostenreduzierung angemahnt. Der Herrenkochklub will über den finanziellen Beitrag hinaus Eigenleistungen bei Elektro- und Installationsarbeiten übernehmen. Derzeit allerdings warten die potenziellen Nutzer (Kochklub, Schulküche und Volkshochschule) noch auf eine endgültige Entscheidung der Laboer Politik. asc Donnerstag, 23. Juli 2009
Laboer einig: "Es gibt kein ... Geschrieben von C. Saager
in Gemeinde, Maritimes, Personen, Politik, Tourismus, Wirtschaft um
08:42
Laboer einig: "Es gibt kein Zurück"Erster Bauabschnitt für Projekt auf den Weg gebracht Laboe – Ein weiterer Schritt in Richtung Neugestaltung der Hafenpromenade und Teile des Rosengartens: Einstimmig stimmten die Laboer Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung der Auftragsvergabe für die Planungsleistungen zu und genehmigten zusätzliche Kosten dafür von rund 120 000 Euro. Mit dieser Entscheidung brachten die Ortspolitiker den ersten Bauabschnitt für das Drei-Millionen-Euro-Projekt endgültig auf den Weg.
Dieses jetzt in Auftrag gegebene Verfahren sei Voraussetzung, um im Falle einer Förderung des Gesamtprojektes auch für die Planungsleistungen einen Zuschuss zu erhalten, erklärte Bürgermeisterin Karin Nickenig die zuvor nicht einkalkulierte finanzielle Vorleistung der Gemeinde. Sie sei sich der Bedeutung dieses Beschlusses sehr bewusst. „Wir sind eine kreditfinanzierte Gemeinde und diese Situation wird sich in den nächsten Jahren nicht verbessern“, sagte die Bürgermeisterin. „Doch wir wollen trotz finanzieller Krise diese Attraktivitätssteigerung für Laboe und diese Entscheidung müssen wir alle gemeinsam tragen“, mahnte sie die Unterstützung aller Fraktionen an. Die gaben sich entschlossen und einmütig. „Es gibt kein Zurück“, steht für alle fest. „Wir treffen hier eine zukunftsweisende Entscheidung. Viele Laboer haben sich in Workshops engagiert, wir haben viel Zeit investiert, nun müssen wir diesen Schritt auch gehen, sonst machen wir uns zum Gespött der Leute“, sagte Jochen Nazareth, Vorsitzender der Laboer Wählergemeinschaft (LWG). Er sieht die Finanzierung des auf die Gemeinde entfallenen Eigenanteils von geschätzten 750 000 Euro „absolut positiv“, denn diese Summe sei auf einen Zeitraum von drei bis fünf Jahre zu verteilen, erklärte er. Man stärke die Wirtschaftskraft und gebe neue Impulse für die gesamte Entwicklung. „Wenn das umgesetzt ist, wird man Laboe nicht wiedererkennen,“ hielt Nazareth ein flammendes Plädoyer für die Realisierung des Großprojektes. Mit dem dann folgenden Bauantrag werde man auch die Verbesserung der öffentlichen Toiletten „im Bereich Hafen und im Bereich der Lesehalle anpacken“, versprach Horst Etmanski (CDU). Man hofft noch im Herbst auf einen Förderbescheid. asc Donnerstag, 23. Juli 2009
Auge in Auge mit dem Petermännchen Geschrieben von C. Saager
in Gemeinde, Maritimes, Natur, Personen um
08:36
Auge in Auge mit dem PetermännchenUrlauber aus Celle begeistert von der „Erlebniswelt Ostsee“ Laboe – Dort leben, wo andere Urlaub machen. Die Bewohner der Holsteinischen Schweiz können davon ein Lied singen. Was Urlauber (und Einheimische) entdecken können, wenn sie nicht gerade am Ostseestrand liegen, will der Urlaubertipp der Ostholsteiner Zeitung vermitteln. Dennis Koch aus Norderstedt und Felix Meyer aus Bergen bei Celle sind hellauf begeistert: Den gefährlichsten Fisch, das Petermännchen, haben sie gesehen. Und einen Hummer, einen Rochen, einen Tigerhai und einen Taschenkrebs. „Der kann einem mit seinen Scheren den Finger abschneiden“, erzählt Dennis beeindruckt. Die beiden Jungen machen mit ihren Eltern Urlaub am Schönberger Strand, und weil das Wetter weder Baden noch Surfen zuließ, machten sie sich auf die Suche nach Erlebnissen. Die fanden sie in Laboe, wo große Informationstafeln an der Promenade die „Erlebniswelt Ostsee“ ankündigen und den Weg in Richtung Naturerlebnisraum Dünenlandschaft weisen. Dort, direkt am Strand, hält Diplom-Biologe Karl Deutschmann in seiner Meeresbiologischen Station die ganze Schönheit der Unterwasserwelt und dazu jede Menge Informationen bereit. Vor zehn Jahren hat er seine Aquariensammlung eingerichtet und betreibt sie seitdem rein privatwirtschaftlich, ohne Zuschüsse und öffentliche Unterstützung. Zu seinem Angebot gehört nicht nur ein Rundgang entlang der Aquarien mit Seesternen, Tigerhaien und dem etwa fünf Jahre alten Hummer, der den Besuchern seine mächtigen Scheren entgegenstreckt. Es gehört auch eine Ausfahrt mit der Forschungsbarkasse „Sagitta“ zum Angebot.
Das nehmen sich die beiden Jungen für den nächsten Tag vor: Mit dem bis zu zehn Personen fassenden Schiff geht’s hinaus auf See. Dort lässt der Biologe einen Fangkorb auf den Meeresgrund gleiten, um dann zu Tage zu fördern, was dort unten so schwimmt und krabbelt. Seesterne, Krabben, Seegras, Muscheln – alle Lebewesen werden nach eingehender Beschau wieder in die Ostsee entlassen. In den Sommermonaten bietet Karl Deutschmann einen „Kindertag“ an. Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren können von 10 bis 15.30 Uhr mit Kescher und Schaufel auf Entdeckungstour im Flachwasserbereich gehen – und die Eltern habe einmal kinderfrei. Der Eintritt zur Erlebniswelt Ostsee kostet für Erwachsene sechs Euro, Kinder zahlen vier. „Das ist in Ordnung, dafür haben wir viel gesehen und gehört. Es hat sich wirklich gelohnt“, findet Felix Meyer. asc Öffnungszeiten: von April bis Oktober, täglich außer montags, von November bis März, donnerstags bis sonntags, jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr. Sondertermine sind nach Absprache möglich. Informationen auch im Internet. www.meeresbiologie-laboe.de Mittwoch, 22. Juli 2009
Dringend Ideen und Paten gesucht Geschrieben von C. Saager
in Gemeinde, Natur, Personen, Sport und Erholung um
07:48
Dringend Ideen und Paten gesuchtLaboer Kurparkfreunde suchen dringend verlässliche Mitstreiter Laboe – Die ehrenamtlichen Gärtner des Kurpark-Vereins in Laboe kennen keine Sommerpause. Ein Großprojekt liegt ihnen jetzt am Herzen: die Umgestaltung der Eingangsbereiche – und dabei hoffen sie auf Mithilfe aus der Bevölkerung. Überall in dem etwa zwei Hektar großen Park blüht es, der Baumlehrpfad ist beschildert, das Insektenhotel bezugsfertig, Wetterstein und Sonnenuhr, Teich und Wasserlauf zieren das grüne Areal. Es ist das Werk einer Gruppe fleißiger Kurpark-Gärtner. Die sucht dringend Verstärkung, denn der Verein hat zwar inzwischen 150 Mitglieder, doch: „Zum Arbeiten kommen immer dieselben.“ „Wir brauchen auch dringend mehr Paten für die Beete und Rabatten“, erklärt Rudi Wimber vom Vorstand. Wem ein ganzes Beet zu viel sei, der könne auch Teile in seine Obhut nehmen.
Auch bei den nächsten großen Projekten sei man dankbar für Anregungen, Hinweise und Ideen. Beispielsweise sollen die Eingänge von der Straße Katzbek und von der Parkstraße neu gestaltet werden, denn sie „wirken alles andere als einladend“, findet Uwe Steffen, stellvertretender Vereinsvorsitzender. Die hölzernen Pergolen sind morsch und werden nur noch von rankenden Pflanzen zusammen gehalten. Über ein neues Entree zur grünen Oase im Herzen des Ostseebades machen sich die Kurpark-Freunde seit geraumer Zeit Gedanken. Sie haben die Laboer zum Mitmachen aufgerufen und um ihre Meinung gebeten. Leider, so bedauert Uwe Steffen, sei auch dabei die Beteiligung sehr mau, der Briefkasten am Vereinsgebäude bleibe meist leer. Neuen Schick soll demnächst auch das Biotop bekommen. Auch hier sei man dankbar für Hilfe und Anregungen, gern auch von fachlich versierten Bürgern. Die Kurparkfreunde sind an jedem letzten Mittwoch im Monat bei ihrem Stammtisch im „Haus der Erholung“ anzutreffen, jedermann sei dort willkommen, wirbt Uwe Steffen für mehr Beteiligung. Informationen auch unter Tel. 04343/496237. asc Dienstag, 21. Juli 2009
Kioske an der Laboer Promenade ... Geschrieben von C. Saager
in Gemeinde, Personen, Politik um
08:54
Kioske an der Laboer Promenade sollen bleibenWerkausschuss befasste sich mit Strand, Taxis und Eigenbetrieb Laboe – Die Standorte der jetzt vorhandenen Kioske an der Promenade in Laboe sollen erhalten bleiben, die „kleinen Büdchen“ an den Strandzugängen nicht um öffentliche Toiletten erweitert werden. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Werkausschusses „Hafen, Tourismus und Schwimmhalle“ aus und gaben Planer Oliver Kühle damit eine Vorgabe für ein Gesamtkonzept. Man habe im Strandbereich ein ausreichendes gastronomisches Angebot und wolle die Kioske im bisherigen Umfang erhalten. Ein Pächter hatte bezüglich einer Erweiterung angefragt, auch unter der Maßgabe, sich an der Investition zu beteiligen. Oliver Kühle erinnerte daran, dass eine Bestandsaufnahme des baulichen Zustandes der Kioske und Buden vor einigen Monaten (wir berichteten) gezeigt habe, dass einige der Bauten über kurz oder lang „abgängig“ seien. Bürgermeisterin Karin Nickenig (CDU) informierte über ein Anliegen des örtlichen Taxi-Unternehmers, der an seiner Zentrale am Hafenplatz eine acht Meter hohe Funkantenne aufstellen will. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Hafenvorfeldgestaltung fürchtet die Bürgermeisterin um die Optik, Helmut Lucht (CDU) hingegen plädiert dafür, das örtliche Unternehmen zu unterstützen. „Wir sind froh, dass wir ein Taxi-Unternehmen im Ort haben und wir wollen es auch im Ort halten“, sagte er. Das Bauamt soll nun prüfen, inwieweit die Anlage genehmigungspflichtig ist und ob ein anderer Standort dafür vorhanden wäre. Der Jahresabschluss des Eigenbetriebes habe sich insgesamt um rund 50 000 Euro verbessert, allerdings weise die Bilanz trotzdem ein Defizit von 134 000 Euro aus, berichtete die Bürgermeisterin. Der Prüfer habe eine Veränderung des Preisgefüges angemahnt und der Werkleitung ein „ordentliche Geschäftsführung“ bescheinigt, so Nickenig. Diskutiert wurde auch über das Für und Wider der Gründung eines Eigenbetriebs aus Schwimmhalle, Tourismus- und Hafenbetrieb sowie Bauhof. Der dann einzustellende Betriebsleiter soll vor allem die ehrenamtliche Bürgermeisterin entlasten. Die funktionellen Vorteile (doppelte Verwaltungsarbeiten vermeiden, Kompetenzen bündeln) stünden außer Frage, doch die kaufmännische Seite sei zu prüfen, so der Tenor. Die SPD mahnte eine externe Prüfung und eine Kosten-Nutzen-Analyse durch einen Steuer- und Wirtschaftsfachmann an. „Es müssen steuerliche Aspekte und die zukünftige Rechtsform beleuchtet werden“, fand Fraktionsvorsitzende Ulrike Mordhorst. Das Thema ist auch Gegenstand auf der heutigen Gemeindevertretersitzung. asc |
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