Freitag, 9. Juli 2010
Schlimme Panikmache des ADAC Geschrieben von Ostseebad Laboe
in Gemeinde, Natur, Sport und Erholung um
16:00
Schlimme Panikmache des ADAC Ostsee-Bürgermeister sind sauer auf unverantwortliche Meldungen mit Daten aus dem vergangenen Jahr Plön. Bei dieser Sommerhitze verspricht ein Sprung ins kühle Nass eine willkommene Abkühlung. Doch wie ist es mit der Wasserqualität an den Stränden und den Badestellen im Kreis Plön bestellt? Eine Meldung des ADAC über belastetes Wasser in Laboe sorgte für Unruhe – allerdings mit veralteten Zahlen und umstrittenen Messmethoden. Die Kieler Nachrichten forschten nach, wie korrekte Werte ermittelt und vermittelt werden. „Vor dem Ziehen einer Wasserprobe schaut man sich die Badestelle zunächst einmal genau an“, erläutert der Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamts, Sven Flügger. Nach der Sichtprüfung watet er ins Wasser bis zur Nichtschwimmergrenze. Die Leine markiert im Allgemeinen eine Tiefe von einem Meter. Etwa 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche füllt er ein Glas, das anschließend verschlossen und beschriftet wird. Die Probe wird dann im Hygiene- Institut der Universitätsklinik Kiel untersucht. „Binnen 24 Stunden bekommen wir eine Nachricht, ob ein Grenzwert überschritten wird oder andere Auffälligkeiten gemessen wurden“, so Flügger. In einem solchen Fall rücke er unverzüglich zu einer zweiten Kontrollmessung aus. Sollte dieses Ergebnis die ersten Werte bestätigen, würden die betroffenen Gemeinden informiert und unverzüglich ein Badeverbot ausgesprochen. Der ADAC nutzt laut eigener Beschreibung die gleiche Technik, das gleiche Labor und die gleichen Grenzwerte. Die Wasserproben würden allerdings im Flachwasser gezogen, „und zwar dort, wo mit der höchsten Belastung zu rechnen“ sei. Die Auswahl dieser Messpunkte sei nicht ganz fair, kritisiert die Laboer Bürgermeisterin Karin Nickenig dieses Verfahren. So lag eine Messstelle der verkrauteten Zone des Naturstrandes in drei Meter Entfernung zu einem Treibselhaufen der täglichen Kurstrandreinigung. Weitere Proben wurden direkt in der Rohrmündung eines kleinen Regenwasserabflusses in 70 Meter Entfernung zum U-Boot-Museum entnommen. Besonders ärgerlich: Die Messergebnisse stammen aus dem Sommer 2009 und haben damit für die aktuelle Situation keinerlei Aussagekraft, stellte Karin Nickenig fest. Wind und Strömungen sorgten für einen ständigen Wasseraustausch der bewegten Ostsee. „Herbststürme und Eiswinter haben zudem einige Rahmenbedingungen verändert“, betont die Bürgermeisterin. So ist der Regenwassereinlauf, in dem vor einem Jahr gemessen wurde, durch Wind und Wellen fast vollständig mit Sand zugespült. „Hier spielen auch kaum Kinder, da gleich nebenan die Surfschule ist“, wundert sich Karin Nickenig. Die meisten Badegäste würden vielmehr den zentralen Bereich des Kurstrands nutzen, der regelmäßig und seit Jahren ohne Beanstandungen beprobt würde. Auch Schönbergs Bürgermeister Wilfried Zurstraßen findet es unverantwortlich, wie der ADAC auf diese Art und Weise Schlagzeilen produziert. „Wir machen seit vielen Jahren alles, um Strände und Wasser sauber zu halten. Der Tourismus ist für uns der wichtigste Wirtschaftsfaktor und vieles, was wir bisher aufgebaut haben, wird mit solchen geschäfts-schädigenden Meldungen leichtfertig kaputt gemacht“, bedauert Zurstraßen
Montag, 26. April 2010
Sand genug, aber am falschen Platz Geschrieben von C. Saager
in Kultur, Natur, Personen, Politik, Tourismus um
14:43
Sand genug, aber am falschen PlatzLaboe will sich neues Material für den Strand von der Sandbank holen Laboe - Der Laboer Strand sieht nach dem wüsten Treiben des Sturmtiefs Daisy noch nicht überall wieder so aus, wie er aussehen sollte. Im Bereich zwischen Strandstraße 60 und Hotel Seeterrassen strebt die klamme Gemeinde für das Sandaufschieben nun eine Minimallösung an. Nach einem Beschluss des Werkausschusses am Donnerstag in nicht öffentlicher Sitzung ist geplant, Sand von einer Sandbank nahe der Meerwasserschwimmhalle aufzunehmen und in den betroffenen Bereich zu bringen, erklärte die Laboer Bürgermeisterin, Karin Nickenig, gegenüber den Kieler Nachrichten. „Wir haben Sand, nur nicht an der richtigen Stelle“, sagte sie. Der Strand soll soweit wieder aufgeschoben werden, dass er „sicher“ und„nutzbar“ ist. Angestrebt sei eine möglichst kostengünstige Lösung, im Haushalt stehen 20.000 Euro für das Vorhaben bereit, so Nickenig. Sie hofft, dass die letzte noch ausstehende Genehmigung bald eingeht, so dass noch Ende April mit den Arbeiten begonnen werden kann. Grünes Licht erteilte der Werkausschuss ferner der Kooperation mit Schönberg und dem Tourismusverband Probstei unter dem Dach einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Wie berichtet, planen die drei Partner durch gemeinsame Marketing-Aktivitäten die Förderung des Tourismus in der Probstei anzuschieben. Der Werkausschuss schließt sich dabei dem Vorschlag Schönbergs an, das gemeinsame Kind Probstei Tourismus Marketing GbR zu nennen, und nicht nur Probstei Marketing GbR. Das letzte Wort haben die Gemeindevertreter in ihrer nächsten Sitzung. Keine Zustimmung erhielt die Anfrage eines privaten Anbieters, auf Laboer Strandfläche eine Beach-Bar zu installieren. Die Bürgermeisterin erklärte, dass man das Thema erstmal zurückstellt, bis ein schlüssiges Konzept über die Nutzung des Bereiches im Zusammenhang mit der angestrebten Neugestaltung von Hafenumfeld und von Promenade vorliegt. jac Montag, 26. April 2010
Keine Spur von Sandmangel und ... Geschrieben von C. Saager
in Gemeinde, Natur, Tourismus, Wirtschaft um
08:15
Keine Spur von Sandmangel und SteinwüsteLaboer Strand für die Saison gut vorbereitet – Meter für Meter durchkämmt
Laboe - Die Vermieter in Laboe atmen auf, Einwohner und erste Gäste freuen sich: So weit das Auge reicht erstreckt sich vom Hafen bis zum Ehrenmal ein strahlend weißer Sandstrand. Keine Spur mehr von Sandmangel und Steinwüste, wie sie nach dem Sturmtief Daisy zurückgeblieben waren. Möglich machten dies der Baggereinsatz in der vergangenen Woche und eine jetzt erfolgte „Strandkosmetik“.
Schwer wälzt sich der Traktor mit dem „Beach Tech“ der Firma Kässbohrer im Schlepptau durch den Sand. Strandmeter für Strandmeter durchkämmt Thomas Asmus aus Gelting mit seinem Spezialgerät, das mit einer Rechen-Sieb-Technik arbeitet. Vorn gräbt der Rechen seine Zinken 20 Zentimeter tief in den Boden, lockert den Sand auf, der dann durchgesiebt und zurück an den Strand befördert wird. Befreit von Steinen und Unrat. Alles ab einem Durchmesser von drei Zentimetern wird herausgesammelt, auch Zigarettenkippen oder Glasscherben. Nach etwa acht Stunden ist die Arbeit getan. Viermal im Jahr gönnt die Gemeinde seit 2008 ihrem Strand diese Schönheitskur – mit Erfolg. „Das macht sich bemerkbar. Ich hole bedeutend weniger raus, als am Anfang“, sagt der Fachmann. „Es lohnt sich nur, wenn man das regelmäßig macht, alle paar Jahre mal bringt gar nichts.“ Das hätten bereits viele Ostseebäder erkannt, erstmals sei er in diesem Jahr nun auch in Schilksee im Einsatz. Die Grundlage für diese Reinigung hatte die Gemeinde zuvor mit einem großflächigen Verschieben der über die zwei Kilometer ungleich verteilten Sandmassen geschaffen. Denn das Sturmtief Daisy hatte vor allem in Höhe Seeterrassen in Richtung Ehrenmal nur eine schmale Sandkante zurück gelassen. Dort hatte ein Bagger das Erdreich aus dem Flachwasser wieder herausgeschoben und verteilt. Zunächst hatte es (wie berichtet) eine Diskussion um das Für und Wider solcher immer wiederkehrenden Sandaufschiebungen gegeben, doch dann hatten die Ortspolitiker 20.000 Euro für diese Maßnahme bereit gestellt. So ist auch die Problemzone des Laboer Strandes weitestgehend wieder behoben – die Strandkörbe und mit ihnen die Strandgäste können kommen. asc Montag, 22. Februar 2010
Geld für Sand am Strand Geschrieben von C. Saager
in Gemeinde, Maritimes, Natur, Politik, Sport und Erholung, Tourismus um
10:03
Geld für Sand am StrandDiskussion um „Daisys“ Folgen in Laboe – Finanzausschuss widerspricht Werkausschuss
Montag, 22. Februar 2010
Für neuen Sand haben die Laboer ... Geschrieben von C. Saager
in Gemeinde, Maritimes, Natur, Sport und Erholung, Tourismus um
09:44
Für neuen Sand haben die Laboer kein Geld
Ohne Zuschüsse muss man eben mit weniger Strand auskommen
Laboe – Kein Geld für Sandaufspülungen, es sei denn, es gibt Zuschüsse in gleicher Höhe. Das ist die Botschaft aus dem Werkausschuss Hafen, Tourismus und Schwimmhalle. Die Mitglieder beschlossen am Mittwoch mit sieben von elf Stimmen den Wirtschaftsplan 2010 für den neuen Eigenbetrieb aus Bauhof, Schwimmhalle, Touristservice und Hafen. Der sah ursprünglich für den Tourismusbereich 100 000 Euro für Sandaufspülungen vor. Doch die Mehrheit der Ortspolitiker sprach sich aufgrund der angespannten Finanzlage gegen diese Maßnahme aus. Die Bürgermeisterin hatte sich zuvor bereits um Zuschüsse bemüht, bislang ohne Erfolg. Ein Blick in die Nachbargemeinde Schönberg macht auch keine Hoffnung, dass sich daran etwas ändert. Doch es gab noch weitere Änderungen an dem von der Steuerberaterin vorgelegten Zahlenwerk. So ist auch die Boulebahn (5000 Euro) gestrichen. Im Bereich Schwimmhalle, dem zweiten neuen Betriebsteil, wurden 50 000 Euro gestrichen, die eigentlich für die neuen Umkleidekabinen vorgesehen waren. Man wollte mit diesem Ansatz ein Zeichen setzen, dass nach 40 Jahren nun auch der Umkleidebereich saniert würde, wie im Rahmen des Jubiläums der Schwimmhalle auch angekündigt. Etwas mehr Geld wurde für neue Stege im Hafenbereich bereitgestellt. Der Übergang zum Museumssteg und zum Steg B müssten erneuert werden. Kosten: rund 8500 Euro. Verabschiedet wurde bei drei Enthaltungen (SPD) die Betriebssatzung für den neuen Eigenbetrieb. Die stärkt nach längerer Diskussion nun die Position des Werkausschusses. Dessen Mitglieder werden künftig mitreden, wenn es um die Auswahl des Werkleiters geht, und der Gemeindevertretung einen Vorschlag unterbreiten. Mit einem hauptamtlichen Werkleiter wird nicht vor dem 1. Juli gerechnet. Doch schon jetzt sind die Erwartungen hoch. Die SPD geht beispielsweise von Einsparungen in Höhe von 150 000 Euro aus, die der Werkleiter allein im Bereich Schwimmhalle erwirtschaftet. asc |
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